MAV

Unsere Mitarbeitervertretung

Am 26.03.2014 wurde die neue Mitarbeitervertretung für vier Jahre gewählt:

v.l.n.r.: Wolfgang Adelsberger, Michael Stelzle, Schriftführerin Ursula Saretzki, Vorsitzender Franz Brenner, Andreas Moninger, stellv. Vorsitzender Albrecht Haug, Markus Krämer (bis Sommer 2016, dann Gabriele Holz nachgerückt). Vorstand Ralf Klein-Jung begrüßte die neue MAV nach der konstituierenden Sitzung.

Die Sprechzeiten der Mitarbeitervertretung hängen im Mitarbeitercafe im Eingang Verwaltung aus; Telefondurchwahl der MAV ist die 399.

Das Büro der MAV ist in Haus 1 im Obergeschoss.

Sie ist auch erreichbar über mav(at)marienpflege.de oder über ihr Postfach an der Pforte.

Was ist eigentlich eine Mitarbeitervertretung (MAV)?

In Betrieben gibt es Betriebsräte. Ihre Rechtsgrundlage ist das Betriebsverfassungsgesetz.

In staatlichen Behörden, kommunalen Verwaltungen oder öffentlichen Schulen gibt es Personalräte. Deren Rechte gründen sich auf die Personalvertretungsgesetze des Bundes oder der Länder.

Doch diese Gesetze gelten nicht für Kirchen, ihr Einrichtungen und ihre Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie. Diese Sonderstellung ist im Grundgesetz in Art. 140 verankert. Die katholische Kirche hat dafür die „MAVO“, die „Mitarbeitervertretungsordnung“ erlassen. Dieses Bestimmungswerk ist im Wesentlichen den Personalvertretungsgesetzen nachgebaut. Daher haben Mitarbeitervertreter und –vertreterinnen in etwa ähnliche Rechte und Pflichten wie Personalvertreter.

Aus dem Freundeskreisheft Weihnachten 1968

Unsere neue Mitarbeitervertretung

"Langsam hat sich die Marienpflege zu einem richtigen Dorf entwickelt. Entsprechend dem Gemeinderat in einer Gemeinde, haben sich deshalb die Angestellten im Herbst eine Mitarbeitervertretung gewählt, die sich besonders für die sozialen Belange der Hausgemeinschaft verantwortlich fühlen soll. Sie soll die Zusammenarbeit der einzelnen Angestellten, deren Arbeitsplätze im ganzen Dorf verstreut liegen, fördern, sie soll Initiative und Phantasie entwickeln, wo es darum geht, die Hausgemeinschaft immer neu zu beleben und zu bilden.

Gott sei Dank konnte den Mitarbeitern endlich in einem Nebengebäude ein Raum gegeben werden, in dem sie sich in ihrer Freizeit treffen und ihrer Gemeinschaft froh werden können. Dieser Raum soll auch dazu dienen, geistig aufzutanken. Noch in diesem Winter wird en "Bildungsprogramm" durchgeführt, das zur Aussprache anregen und der persönlichen Entfaltung dienen soll.

So soll die Mitarbeitervertretung, die einer allgemeinen Anordnung des Bischofs entspricht, das Fluidum schaffen helfen, aus dem eigentlich erst das Kinderdorf als Heimat vieler Kinder wachsen kann. Denn das Dorf muß mehr sein als die Summe von 20 Häusern, es muß von einer Gemeinschaft getragen sein, die in der Begegnung mit Gott und miteinander fähig geworden ist, diese doppelte Liebe weiterzuschenken.

Ich (Erwin Knam) freue mich über dieses Gremium und bin sicher, daß es mit Phanatasie und Verantwortung wesentlich mithelfen wird, das äußerlich fast fertige Dorf auch innerlich zu einem "Kinderdorf" zu formen."