Kinder- und Jugenddorfrat

Kinderrechte und Jugendrechte bewegen!

Die umfassende Beteiligung unserer Kinder und Jugendlichen zur aktiven Umsetzung der Kinderrechte, zur Mitgestaltung ihres Lebensraums und zur Erfahrung von Selbstwirksamkeit war uns auch in diesem Schuljahr wieder ein großes Anliegen.

Die Aufgaben der Gruppensprecher/innen, die zu Beginn eines neuen Schuljahres immer neu gewählt bzw. im Amt bestätigt werden, bestehen darin, die Belange, Wünsche und Anregungen ihrer Gruppenmitglieder zu vertreten, in die Sitzung einzubringen, Informationen weiterzugeben und an der Umsetzung der Anliegen mitzuarbeiten.

Der Kinder- und Jugenddorfrat bildet sich aus Gruppensprecherinnen und Gruppensprecher aller stationären Wohngruppen in unserer Einrichtung. Die Gruppensprecherinnen und Gruppensprecher treffen sich einmal pro Monat zu einer Sitzung im Kinderdorf. Dieses Schuljahr haben wir genutzt um Ideen umzusetzen, die durch das Jahr der Kinderrechte 2014 entstanden sind und die wir gesammelt haben.

Auch die Teilnahme am AGE-Projekt „Partizipation als Chance der Pädagogik“ prägt unseren Alltag stark. Der Kinder- und Jugenddorfrat nahm wie jedes Jahr wieder am Caritas-Jugendforum teil, welches dieses Jahr vom Kinderheim St. Raphael in Fichtenau-Unterdeufstetten ausgerichtet wurde und ein voller Erfolg mit vielen Infos und Workshops zum Thema Kinderrechte war. Auch die einrichtungseigene Band spielte im Festzelt. Wie jedes Jahr boten unsere Kids wieder einen Workshop für die Kinder und Jugendlichen vor Ort an. „Go´s und No Go´s für Kinder und Jugendliche“ war das Thema. Wir haben uns in der Einrichtung und vor allem im Kinder- und Jugenddorfrat genau zu diesem Thema im Laufe des Schuljahres 2015/16 intensiv auseinander gesetzt und waren deshalb Profis dafür.

Durch das AGE-Projekt gab es im Kinderdorf eine Umfrage, um festzustellen, wieviel Partizipation im Kinderdorf schon gelebt wird und wo es noch Entwicklungsbedarfe gibt. Dazu wurden alle Kinder und Jugendlichen der stationären und teilstationären Wohngruppen, des Betreuten Jugendwohnen, sowie alle Schüler unserer Rupert-Mayer-Schule befragt. Auch die Mitarbeiter der Wohngruppen und Schule wurden befragt. Die Ergebnisse der Befragungen wurden in einer großen Kinderkonferenz vorgestellt, wozu alle unsere Kinder und Jugendlichen eingeladen waren. Die Ergebnisse der Mitarbeiter/innen stellten die Mitglieder der neu gegründeten „Projektgruppe Partizipation“ im Rahmen einer Erzieherkonferenz vor.

In Zusammenarbeit mit allen BewohnerInnen unseren stationären und teilstätionären Wohngruppen wurden Go´s und No Go´s gesammelt und zusammengefasst. Dabei entstand unsere neuer Handlungsleitfaden für Kinder und Jugendliche - sogenannte für Go´s und No Go´s in Form einer grünen und roten Verhaltensampel. Diese stellen wir im Workshop vor und tauschten uns mit anderen Kinder und Jugendlichen anderer Einrichtungen darüber aus und konnten zusammen zwei Plakate für die Präsentation erstellen.

In unseren monatlich stattfindenden Sitzungen im Kinder- und Jugenddorfrat behandelten wir zudem noch folgende Themen:

  • Unbegleitet minderjährige Flüchtlinge in unserer Einrichtung
  • Handy- und Internetnutzung (alle stationären Wohngruppen haben nun Internetanschllüsse im Haus für die Kinder und Jugendlichen)
  • Einhaltung der Kinderdorfgeländeordnung
  • Willkommenskultur in unserer Einrichtung
  • Planung des Sommerferienprogramms.

 Damit geht ein ereignisreiches Schuljahr des Kinder- und Jugenddorfrates zu Ende. Im neuen Schuljahr werden wir wieder mit den neu gewählten Gruppensprechern/innen viele neue Ideen umsetzen, wichtige Themen behandeln und Veränderungen bewirken.

Kathrin Vaas, Bereichsleiterin

Kinder- und Jugenddorfrat im Schuljahr 2015/2016

Der Kinder- und Jugenddorfrat bildet sich aus Gruppensprecherinnen und Gruppensprecher aller stationären Wohngruppen in unserer Einrichtung. Die Gruppensprecherinnen und Gruppensprecher treffen sich einmal pro Monat zu einer Sitzung im Kinderdorf. Dieses Schuljahr haben wir genutzt um Ideen umzusetzen, die durch das Jahr der Kinderrechte 2014 entstanden sind und die wir gesammelt haben.

Gewählte Vertrauenspersonen der Kinder und Jugendlichen

Bei der großen Kinder-Konferenz im Mai 2016 wurden die Kandidaten vorgestellt, die sich zur Wahl der Vertrauensperson aufstellen lassen haben.

Insgesamt sieben Mitarbeiter/innen aus dem pädagogischen Bereich stellten sich zur Wahl. Es wurden Kathrin Vaas, Bereichsleiterin als 1. Vertrauensperson gewählt. Ihre Stellvertretung ist Sr. Ulrika Preuss, Gruppenleitung. Beide

haben sich für das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen bedankt und die Wahl mit Freude angenommen. Die Amtszeit liegt bei 2 Jahren.

Beide Vertrauenspersonen werden in einer mehrtätigen Schulung durch das AGE-Projekt „Partizipation als Chance der Pädagogik“ besonders geschult.

"Wir sprechen mit" - Video vom Caritas-Jugendforum in Ellwangen

Die Heimbeiräte der Jugendhilfe-Einrichtungen der Caritas in Baden-Würtemberg treffen sich einmal jährlich zum Austausch von Erfahrungen im Jugendforum.

Beim 5. Treffen am 10.Juli 2012 in Ellwangen entstand dieser Film.