Personalentwicklung

Unsere systemischer Qualifizierungsweg der letzten Jahre

Seit 2007:

Vorstandsklausuren mit verschiedenen Mitarbeitergruppen:

  • Mit allen Gruppen- und Bereichsleitungen alle ein bis zwei Jahre zweitägig
  • Mit den Bereichsleitungen mind. einmal jährlich eintägig
  • Mit dem Leitungsteam mind. einmal jährlich eintägig
  • Mitarbeitervertretung

2008-2010:
Inhouseweiterbildung von 14 Systemischen BeraterInnen Teilnehmer vor allem aus unserer Schule für Erziehungshilfe, den ambulanten Hilfen und der Tagesgruppe (plus 10 externe TeilnehmerInnen), Umfang 550 UE. Weitere 2 Mitarbeitende in externe Weiterbildung zum Syst. Berater

2010-2012:
Zweite Inhouseweiterbildung von 9 Gruppenleitungen zu Systemischen BeraterInnen (WMC/DGSF), plus 14 externe TeilnehmerInnen, Umfang 550 UE

2011:
Fachtag mit Prof. Jochen Schweizer: "Systemischer Schwung für Organisationen - Veränderungsprozesse mit Ruhe und Kraft gestalten!" Organisationsentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe; 33 eigene MitarbeiterInnen, 53 externe TeilnehmerInnen (davon 15% Jugendamtsmitarbeitende)

2011-2013:
Projekt „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ mit Mitarbeiterbefragung „Wir haben im Projektverlauf unsere Mitarbeitenden mit einer überwältigenden Beteiligung zu ihren Belastungen und Grenzerfahrungen, zu Ideen und Verbesserungsvorschlägen befragt. In Vollversammlungen, gemeinsam von MAV und Vorstand organisiert, haben wir mit 89% unserer Mitarbeitenden diese Ergebnisse gesichtet, bewertet und konkrete Prioritäten zur Veränderung festgelegt: Gesundheitskurse, Zuschüsse zu Fitnessaktivitäten unter Einbeziehung der Sozialkomponente, Intranet weiterentwickeln, Haltungen und Kommunikation verändern. Aus der Perspektive der Organisation betrifft es beispielsweise die betriebliche Wiedereingliederung von langzeitkranken Mitarbeitenden, die Zusammenarbeit mit MAV und Schwerbehindertenvertretung, die innere Neuorganisation zur Einhaltung gesetzlicher Vorgaben oder auch Intranetlösungen, in denen die hilfreichen Informationen und Regelungen aktuell und leicht zugänglich verfügbar sind. Gleichzeitig gilt es auf der persönlichen Ebene die Eigenverantwortung aller Mitarbeitenden bewusst zu machen und zu fördern, ihre Gesundheitsbemühungen mit präventiven Angeboten zu unterstützen. Vor allem unsere Führungskräfte können hier dazu lernen, denn der Umgang mit all diesen Themen hat viel mit der eigenen Haltung und mit – berechtigten wie überzogenen – Erwartungshaltungen zu tun.“ Aus: neue caritas 2012

2011:
Einsetzung des Leitungsteams Vorstand, 5 Bereichsleitungen, Schulleitung, Leitung Fachdienst und Psych. Beratungsstelle, Verwaltungsleitung Verständigung auf strategische Ausrichtung und Maßnahmen der PE, OE und Führungskräftenetwicklung; Entwicklung eines Grundlagenpapiers

2012:
Gemeinsame Konferenz mit fast allen Mitarbeitenden Vorstellung der Auswertung der Mitarbeiterbefragung 2011, Dialog, Prioritätenfindungen zur Weiterarbeit im Jahr 2012:

"Hey da geht was!" - Broschüre für alle Mitarbeitenden, Veröffentlichung der Vision der systemischen Ausrichtung, Offizielle Vermittlung der Vision und Strategie, Grundlagenpapier zur systemischen Arbeit und den damit verbundenen Haltungen und Verhaltensweisen, „Appetithappen“ für die Lust auf mehr vom systemischen Denken und Handeln. Downlaod siehe oben rechts

Seit 2012 werden allen Fachkräften systemische Grundsätze vermittelt. Wir arbeiten eng mit der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF) zusammen, die eine Zertifizierung von „besonders systemisch arbeitenden Einrichtungen“ entwickelt (siehe Workshopmappe). Dazu wurde u.a. mit dem Wenger Mühle Centrum Bayern eine 9tägige Inhouseweiterbildung angeboten, zusätzlich Peer-group-Arbeiten zum Erfahrungsaustausch der Kolleginnen und Kollegen. 45 Fachkräfte der Marienpflege nahmen teil.

2013:
Fachtag mit Prof. Martin Sack und Wilma Weiß: "Wege aus der Traumafalle – Traumapädagogik und Traumatherapie im interdisziplinären Kontext". 39 interne und 53 externe TeilnehmerInnen (davon 21% Jugendamtsmitarbeitende)

Gemeinsame Konferenz mit fast allen Mitarbeitenden Burn Out - erkennen und handeln. Vorstellen des externen Partners (Kath. Betriebsseelsorge) zur Prävention und Krisenintervention

Fachtag mit Prof. Eia Asen: „Praxis der Multifamilientherapie“, u.a. Vorstellung unserer Tagesgruppe mit ihrer Multifamilienarbeit. 55 eigene MitarbeiterInnen und 63 externe Teilnehmerinnen (davon 25% Jugendamtsmitarbeitende)

Einrichtungsbesuch bei uns durch die Jugendhilfe Creglingen und das Kindersolbad Bad Friedrichshall. Antrag an die DGSF als „besonders familienorientiert-systemisch arbeitende Einrichtung“

2014:
18 Erzieherinnen werden zwei Samstage in systemischen Grundlagen in der Kindertagesstättenarbeit geschult.

Zwei Mitarbeitende haben erfolgreich den Abschluss als Multifamilientherapeut in Hanau absolviert, zwei weitere sind im neuen Kurs bis 2015.

Gründungsmitglied der neuen BAG Multifamilientherapie

Auszeichnung als DGSF-empfohlene, d.h. besonders familienorientiert-systemisch arbeitende Einrichtung am 04.04.2014

Juni: Inhouse-Fortbildung für den Beratungsverbund im Ostalbkreis in Kooperation mit dem KVJS: "Immer nur reden - systemisches Arbeiten mit analogen Methoden insbesondere bei Trennung und Scheidung".

Im Juli endete der erste Durchgang des internen Grundlagenkurses mit 20 TeilnehmerInnen/90 UE 

In Gemeinsamen Konferenzen mit ca. 85% aller Mitarbeitenden: Interne Veröffentlichung unseres Ampelsystems für einen guten Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie des Leitfadens für jährliche Mitarbeiter-Entwicklungsgespräche

DGSF-Einrichtungsbesuch in der Jugendhilfe Creglingen e.V. mit BesucherInnenbericht

In einer bundesweiten DGSF-Arbeitsgruppe wirken wir bei der Erstellung von Evaluationsinstrumenten mit.

2015
Zweiter Durchgang des internen Kurses "Systemische Grundlagen" mit insgesamt 22 TeilnehmerInnen und 90 UE 

Fachtag mit Prof. Dr. Holger Kirsch: "Das Mentalisierungskonzept in der sozialen Arbeit". Der Begriff ‚Mentalisieren’ beschreibt die Fertigkeiten, innere Geistes- und Gefühlszustände anderer Menschen und der eigenen Person so genau wie möglich zu erfassen und zu verstehen. Es geht um das Erspüren oder ‘Lesen’ mentaler Zustände wie Stimmungen, Bedürfnisse, Überzeugungen, Sichtweisen und Sehnsüchten.

ErzieherInnen-Konferenz für alle pädagogische Fachkräfte, Schwerpunktthema "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge"

Aufgrund des DGSF-Qualitätssiegels kamen wir in die Reihe der Nominierten für den Innovationspreis Ostwürttemberg.

DGSF-Einrichtungsbesuch im Kindersolbad Bad Friedrichshall gGmbH mit BesucherInnenbericht

2016
Fachtag mit Rechtsanwalt Dominik Bender: "Die rechtliche Situation unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge in Deutschland" mit über 90 TeilnehmerInnen

Sechstägige Inhouse-Weiterbildung für Fachkräfte in der Arbeit mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

ErzieherInnen-Konferenz mit dem Schwerpunkt "Beteiligung von Kindern und Jugendlichen"

DGSF-Weiterbildung "Systemischer Berater" in Kooperation mit WMC Bayern, Kindersolbad und Jugendhilfe Creglingen

Fachtag: "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge - Pädagogisches Verstehen und Handeln in einem sensiblen Kontext" mit Berthold Engelke und Robert Lehr

2017

Fortbildungstag: "Update Recht - die aktuelle Situation von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen" in Deutschland mitKathrin Löffelhardt, Bundesfachverband UMF

ErzieherInnen-Konferenz mit dem Schwerpunkt "Reflektion der sytemischen Ausrichtung in der Marienpflege"

Im Mai endete der dritte Durchgang des internen Grundlagenkurses "Systemische Grundlagen und Pädagogik" mit 22 TeilnehmerInnen

 

 

Unsere Vision - Broschüre für unsere Mitarbeitenden

Wenn Sie möchten, können Sie unsere Vision hier mit Klick auf das PDF-Symbol öffen bzw. herunterladen.