Coronakrise

Strenge Regeln im Kinderdorf haben geholfen - und sind wieder gelockert

Die bei uns lebenden Kinder und Jugendlichen mussten seit Mitte März enorme Einschränkungen aushalten. Sie durften nicht mit ihren Freunden aus den anderen Gruppen spielen, jede Wohngruppe blieb 9 Wochen unter sich! Spielen im Kinderdorfgelände war nur mit Stundenplan möglich, damit sich möglichst keine Kinder begegnen und wechselseitig anstecken. Das hat funktioniert, wir hatten keinen einzigen Infektionsfall bei 110 betreuten Kindern.

Seit Mitte Mai freuen sich die Kinder und ihre Familien, dass die Angehörigen wenigstens stundenweise nach Ellwangen kommen und ihren Kinder unter Einhaltung klarer Kontakt- und Infektionsschutzregeln begegnen können. In den Pfingstferien fanden auch wieder mehrtägige Familienheimfahrten statt, weil die Sehnsucht so groß ist und das Infektionsrisiko wesentlich niedriger als in den letzten Monaten. Wir hoffen dass alle vernünftig mit der "rückgewonnenen Freiheit" umgehen und sich und andere schützen.

Von Herzen Dank an die Familien und Kinder, dass die meisten das alles mitgetragen und ausgehalten haben - und an unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kraft und Geduld in dieser schweren Zeit!  Und von Herzen Dank an alle Menschen, die uns so wunderbar unterstützt haben in den letzten Monaten - mit selbst genähten Masekn, mit Geldspenden, mit Sachspenden, mit guten Worten und Gebeten.

10.06.2020, Ralf Klein-Jung

Kita Marienpflege

Die bisherigen Kriterien für Notfallbetreuung wurden Anfang Mai erweitert, so dass viele dies in Anspruch nehmen. Inzwischen sind wir bei 50% Belegung angekommen, was in der Coronoverordnung momentan als Obergrenze vorgeschrieben ist. Daher können wir aktuell keine weiteren Kinder mehr betreuen, auch wenn die Landesregierung schon verkündet, dass die Kitas wieder alle Kinder - wenn auch im Wechsel - aufnehmen.

14.06.2020

Schule - nach den Pfingstferien im Wechsel

Wir freuen uns, dass unsere Rupert-Mayer-Schule bis zu den Sommerferien wieder alle Kinder zumindest im wöchentlichen Wechsel beschulen kann. Landesweit ist dies so organisiert, dass die Kinder im Wechsel Unterricht in der Schule und Fernunterricht zu Hause haben werden, weil sonst die Infektionsschutzvorgaben mit Abstand und 50% Belegung nicht eingehalten werden können. Bei uns wird dies im wöchentichen Wechsel erfolgen und nur an den Vormittagen. In diesem Schuljahr wird es leider keine Ganztagesbeschulung und kein Mittagessen mehr geben.

Die Eltern sind schriftlich gut informiert, die Hygiene- und Abstandsvorgaben werden beachtet.
Fragen hierzu bitte vormittags ans Schulsekretariat 07961 884-121 richten.

Anfragen zur Rupert-Mayer-Schule mit Schulkindergarten:auch zur erweiterten Notfallbetreuung bitte an Rektor Thomas Geist, rms(at)marienpflege.de

Ostergrüße unserer Kinder für ältere Menschen

Wir haben letzte Woche unsere Kinder eingeladen, für Senioren in einigen befreundeten Pflegeeinrichtungen (St. Annapflege am Kloster der Annaschwestern, Seniorenheim St. Anna in Ellwangen nebenan und KWA Albstift in Aalen) Ostergrüße in Form von Bildern und Postkarten zu senden: "Wir, die Kinder und Jugendlichen aus der Marienpflege in Ellwangen, wollen älteren Menschen in Alten- und Pflegeheimen, die ähnlich wie wir in ihren Einrichtungen bleiben müssen und keinen Besuch empfangen dürfen, zu Ostern eine kleine Freude bereiten. Wir können in dieser besonderen Zeit die Wohngruppen nicht verlassen dennoch unseren Blick auf andere Menschen richten, die in der gleichen Situation wie wir sind. So können wir viel Freude schenken!"

Hier einige Impressionen.

 

Coronakrise in der Kinder- und Jugendhilfe

Ein offener Brief unseres Bundesverbandes BVKE, ergänzt mit aktuellen Details (27.03.2020) der Marienpflege:

Liebe Freunde der Marienpflege,

in unseren Einrichtungen sind für die kommenden Wochen alle Termine, Konferenzen und Tagungen abgesagt. Alle Mitarbeiter*innen stehen für die Begleitung der 90 Kinder und Jugendlichen im Kinderdorf zur Verfügung. 23 Kolleg*innen sind aktuell in Isolation oder Quarantäne. Wir haben Verdachtsfälle und Testungen bei Mitarbeiter*innen oder deren Angehörigen, bisher aber noch keine Erkrankungen, weder bei Mitarbeiter*innen noch bei Kindern.

Wir gehen aber davon aus, dass wir bald selbst betroffen sind. Für diesen Fall haben wir Notfallpläne gemacht. Die Wohngruppen können wir nicht einfach schließen und die Mitarbeiter*innen nach Hause oder ins Homeoffice schicken, sondern wir haben den Auftrag und die Verantwortung, die Kinder und Jugendlichen in vollem Umfang zu versorgen und zu betreuen. Die Betreuungszeiten für die Wohngruppen sind durch Schul- und Kitaschließungen deutlich ausgeweitet, das heißt wir müssen mit dem gleichen bzw. mit verringertem Personal deutlich mehr Betreuungszeiten abdecken. Es findet keine Schule mehr statt. Alle Freizeitaktionen mit externen Fachkräften sind abgesagt. Vereinskontakte sind abgesagt, die Kinder und Jugendlichen sind wirklich die ganze Zeit in der Einrichtung und dürfen auch nur innerhalb der Gruppe Kontakt haben. Im Stundentakt und nur unter Aufsicht dürfen sie in unser Gelände. 

Das ist eine große Herausforderung für unsere Mitarbeiter*innen. Es gilt, dem „Lagerkoller“, der jetzt auch in vielen Familien auftritt, mit Ideen und guter Stimmung und Motivation zu begegnen. Unsere Fachkräfte leisten hier derzeit unglaublich viel, sie sind an der Seite der Kinder und Jugendlichen und haben wie Krankenpflegekräfte und die Mitarbeitenden in Alten- und Behindertenhilfe und im Lebensmitteleinzelhandel viel mehr Arbeit als sonst zu tun, müssen ständig präsent sein und die Kinder und Jugendlichen beschäftigen und ihnen erklären, warum sie plötzlich alles nicht mehr dürfen, was gestern noch wichtig war und Freude gemacht hat. Die Ängste, in der Schule abgehängt zu werden, sind bei unseren Kinder stärker, weil sie mehr nachzuholen haben. Wir sind dankbar, dass unsere Lehrkräfte der Rupert-Mayer-Schule seit Schulschließung jeden Vormittag in die Gruppen gehen und dort bei schulischen Aufgaben unterstützen. 

Die Kontakte zu den Familien, die für die meisten Kinder das wichtigste in ihrem Leben sind, finden derzeit nicht mehr statt. Die Freunde und Spielgefährten sind nicht mehr verfügbar. Die Ferienaktivitäten fallen aus, Besuche bei Freunden und Verwandten auch. Das ist für die Kinder und ihre Familien schwer auszuhalten.

Die anderen Kinder der Gruppe sind zwar da – im Moment immer da – aber das hat ja immer zwei Seiten: Die Konflikte werden eher mehr als weniger, wenn man so dicht zusammen ist.

Meine Bitte und Botschaft: bitte unterstützen Sie uns dabei, auch unsere Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe einzubeziehen in die Personengruppen, die im Moment so oft gelobt und denen so öffentlich gedankt wird. Die Menschen in der Kinder- und Jugendhilfe haben das gleiche Lob und den gleichen Dank verdient! Die Tatsache, dass die Mitarbeiter*innen der Kinder- und Jugendhilfe nicht im Blick der öffentlichen Wahrnehmung sind, hat Auswirkungen auf den Zugang zur Notfallbetreuung in Schulen und Kitas. Nicht alle Bundesländer haben in ihren Regelungen zur kritischen Infrastruktur bzw. zu den systemrelevanten Institutionen die Kinder- und Jugendhilfe einbezogen. Nordrhein-Westfalen hat das erfreulicherweise von Anfang an getan. In Hessen und in Baden Württemberg ist das leider erst spät oder gar nicht erfolgt. Auf kritische Reaktionen von Einrichtungen und Verbänden hat Hessen in der vergangenen Woche zuerst die Abfallwirtschaft und dann die stationäre Kinder- und Jugendhilfe in die Mitarbeitergruppen einbezogen, die einen Notplatz in einer Kita beanspruchen dürfen. In Baden Württemberg ist das bis heute nicht geschehen. Das ist für unsere Mitarbeiter*innen – auch in unserem Bereich arbeiten zu mehr als 70% Frauen – kein gutes Signal und für die Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtungen zunehmend ein echtes Personalproblem.

Wirtschaftlich wird uns die Corona Krise auch deutlich treffen. In den Gruppen sind viele Aufnahme- und Klärungsprozesse gestoppt, teilstationäre und ambulante Hilfen brechen völlig weg. Das Personal halten wir trotzdem vor und wird weiter bezahlt. Die umfangreichere Betreuung der Kinder und Jugendlichen in den Gruppen erfordert einen zusätzlichen Mitarbeitereinsatz, es fallen Überstunden an und es kann kein Urlaub genommen werden, diese Kosten laufen zusätzlich auf. Die Höhe der Einnahmeausfälle und der Mehrkosten sind unklar, aber für kleine Einrichtungen mit hohem ambulanten Anteil ist die Existenzbedrohung schon sehr nah. Im Moment aber stehen die Kinder, Jugendlichen und Familien im Vordergrund.

Wir danken von Herzen unseren hoch engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!

Dr. Klaus Esser                       Ralf Klein-Jung
Vorsitzender des BVKE           Vorstand der Marienpflege

Durchgang und Aufenthalt im Gelände für Unbefugte verboten !

Leider mußten wir überall im Gelände Schilder aufstellen, weil so viele Menschen die Gefährdungen noch nicht verstehen und durchlaufen:

In diesem privaten Kinderdorfgelände leben aktuell 90 Kinder. Schulen und Kindertagesstätten sind zum Schutz vor Ansteckung mehrere Wochen geschlossen. Unsere Kinder und Jugendlichen müssen sich nun mehrere Wochen in ihren Gruppenhäusern und in diesem Gelände aufhalten.

Das ist für die Kinder sehr schwer auszuhalten– und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwierig zu gestalten!

Wir wissen, dass viele Nachbarn und Besucher gerne durch das Privatgelände der Marienpflege laufen, ob auf dem Weg in die Stadt oder ins Wohngebiet. Sie kommen auch mit ihren eigenen Kindern auf unseren Spielplatz oder zum Kicken auf den Sportplatz. Das müssen wir momentan leider allen untersagen, die nicht zum Kinderdorf gehören – niemand möchte sich anstecken.

Unsere Mitarbeiter sind daher angewiesen, alle betriebs-fremden Personen sofort vom Gelände zu verweisen! Bitte respektieren Sie unsere Entscheidung in dieser schwierigen Zeit. In einiger Zeit freuen wir uns wieder sehr über Ihren Besuch – im Moment nicht.

Noch Fragen? Lesen Sie bitte die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 17.03.2020. Oder rufen Sie uns an: 07961 884-0. Ralf Klein-Jung, Vorstand der Marienpflege
19.03.2020

Anweisung zur Gestaltung persönlicher Kontakte

Wir müssen die anvertrauten Kinder vor möglichen Ansteckungen schützen – uns selbst und unsere Gesprächspartner natürlich auch.

Aktuell gilt auch für die Marienpflege: "So wenig persönlicher Kontakt wie nötig, so viel im häuslichen Umfeld bleiben wie möglich."

Für wirklich nicht vermeidbare Termine und persönliche Kontakte mit Dritten wie Eltern, Behördenmitarbeitern, Familien in ambulanter Begleitung, Nutzer der Beratungsangebote hat der Vorstand alle Marienpflegemitarbeiter angewiesen:

  • Nur solche Termine persönlich wahrnehmen, die wirklich in den nächsten Wochen unbedingt notwendig sind. Klären Sie dies vorab gut mit Ihren Gesprächspartner
  • Alternativen prüfen: Telefonat, Chat, Telefonkonferenz, Mails
  • Wenn persönliche Begegnung notwendig, stellen Sie sich und allen Gesprächspartnern diese Kontrollfragen - das machen auch Arztpraxen, Grenzbeamte und andere Profis so:
  1. Waren Sie in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet?
  2. Hatten Sie die letzten 14 Tage engeren persönlichen Kontakt mit jemandem, der bereits positiv getestet wurde, d.h. den Coronavirus hat und anstecken kann?
  3. Haben Sie akute Krankheitsanzeichen. Vor allem Erkältungssymptome?

Wenn hier auch nur einmal mit JA geantwortet wird, sollten Sie gut prüfen ob Sie diesen persönlichen Kontakt jetzt wirklich brauchen oder ermöglichen.
Weil diese Menschen dann ganz schnell in ihre häusliche Umgebung sollten, um andere vor Ansteckungsgefahren zu schützen!

 

Update: 14.03.2020, 20 Uhr - Rupert-Mayer-Schule schließt bereits am Montag 16.03.2020!

Wir folgen den Absprachen des Landrates mit dem Kultusministerium, wie auch die meisten anderen Ellwanger Schulen, und schließen unsere Rupert-Mayer-Schule mit Schulkindergarten bereits am Montag 16. März.
Alle Lehrkräfte und Eltern werden bis Sonntag Abend informiert. Für alle Kinder, deren häusliche Betreuung in den Familien am Montag noch nicht sichergestellt werden konnte, bieten wir Montag Vormittag bis 12.10 Uhr eine schulische Betreuung an.

Kitas (Biberburg, Igelnest, Storchennest) und Rupert-Mayer-Schule (mit Schulkiga und Klinikschule) sind bis 19.04.2020 geschlossen

Am Freitag 13.3.2020 um 14 Uhr hat das Land Baden-Württemberg beschlossen, dass von nächste Woche Dienstag 17. März  bis mindestens 17. April (Ende Osterferien)
ALLE Kindertagesstätten und Schulen im Land geschlossen werden! 

13.03.2020, 18 Uhr
Ralf Klein-Jung

 

Bischof Dr. Gebhard Fürst grüßt die Caritasbeschäftigten

Unser Diözesanbischof hat in einem ausführlichen Brief allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den sozial-karitativen Arbeitsfeldern Mut zugesprochen in schweren Zeiten. 

Speziell für die Kinder- und Jugendhilfe schrieb er trefflich: 

"Viele von Ihnen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sind in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe tätig. Wie fordernd und anstrengend muss es sein und wie viel Kreativität entwickeln Sie, um hier den herrschenden Ausnahmezu­stand zu gestalten. Für die Ihnen anvertrauten jungen Menschen gibt es ja so gut wie kein „Außen". Da mag es viele Situationen geben, in denen Sie buch­stäblich gefordert sind, Stand zu halten."

Wie wahr - in den letzten 2 Monaten habe sich Kinder und Mitarbeiter sehr an den Infektionsschutz gehalten und viele Kobntakt zu Freunden und Familien nicth so pflegen können wie sie wollten. DANKE für das tolle Miteinander der letztzen Wochen! 

Der ganze Bischofbrief kann im PDF gelesen werden. 

 

Übersicht

Musikalischer Frühlingsgruß vom Kinderchor

Osterfreude für viele Senioren

Malaktion für die Notfallklinik - in der Krise für andere da sein

Glockengeläut als Hoffungzeichen - wir beten gemeinsam an getrennten Orten

Ein musikalischer Frühlingsgruß

von unserem Kinderchor. Wir haben für die Eltern und für Freunde der Marienpflege einen kleinen 7-Minuten-Film unseres Kinderchors auf YOUTUBE geladen. Viel Freude beim Zuhören! 

Malaktion - die ersten Kinderbilder hängen...

...  in der Aalener Notfallklinik

Unsere Wochenendaktion mit den Kindern  ist weiter unten beschrieben.

Malaktion - DANKE

Danke für die tolle Unterstützung in den letzten 24 Stunden - auf Anruf gab es viel Material für ein großes spontanes Projekt! 

  • Jedele Farben und Heimtex Großhandel, Aalen
  • Lindenfarb Textilveredelung, Unterkochen
  • Arnulf Betzold, Ellwangen
  • Freiwillige Feuerwehr Hüttlingen
  • D-Tack GmbH, Hüttlingen

Und von Herzen Dank an unsere tollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auch in diesen schweren Zeiten solche außergewöhnlichen Aktionen ermöglichen!

27.03.2020 Ralf Klein-Jung

Nachtrag am 14.06.2020
Die Notfallbetten kontnen nach 10 Wochen wieder abgebaut und eingelagert werden - Gott sie Dank wurde kein einziges Bett belegt, wei ldie T´zhal der infizierten mit Bedarf an klinischer Betreuung aufgrund der Kontaktbeschränkungen gering blieb. Dennoch war es ein Segen, so schnell so gute Infrasturkutur für alle Fälle zu schaffen!

Spontane Mal-Aktion - Kinderdorf malt für Notfallklinik

Mal-Aktion für Notfallklinik – Kinderdorfkinder helfen den Ostalbbürgern:

In Aalen wird gerade in der Ulrich-Pfeifle-Halle ein ärztliches Notfallzentrum mit bis zu 125 Notfallbetten aufgebaut. Dr. Hariolf Zawadil, den wir auch als unseren langjährigen Betriebsarzt schätzen, wurde dort die Leitung übertragen. Er bat uns um dringende Unterstützung: Die vielen Betten der provisorischen Klinik sind durch Stellwände und abgehängte Plastikfolien abgetrennt. Wir durften diese Wände verschönern, in dem wir laufende Meter Stoffbahnen bunt anmalten.
Montag Nachmittag, wenn alles getrocknet ist, werden in der Klinik nun 90 bis 100 laufende Meter Stoff in bunten Farben, von Kinderhand verschönert, aufgehangen. So schenken unsere Kinder den Patienten in schwerer Lebenslage einen Lichtblick, einen Hoffnungsschimmer, ein Stück Lebensfreude. Von Herzen Dank an die Firmen und Feuerwehren, die unsere Aktion spontan unterstützt haben (siehe links).

29.03.2020 Ralf Klein-Jung

Glockenläuten als Hoffnungszeichen

Sonntag um 12 Uhr läuten wir die Glocken unserer wunderbaren Franziskuskapelle, dem spirituellen Zentrum des Kinderdorfes.
Wir wollen diese gemeinsamen 10 Minuten dazu nutzen, dass wir alle kurz innehalten und uns verbinden, obwohl jeder in seinem Haus ist.
Alle Kinder, Jugendlichen und Mitarbeiter sind eingeladen das Fenster ihres Gruppenhauses zu öffnen und auf das Glockengeläut zu achten.

Sie können zum Beispiel

  • eine Kerze gemeinsam anzünden,
  • eine kurze Stille halten,
  • ein Gebet sprechen in dieser besonderen Zeit,
  • ein Lied singen,
  • für sich selbst und miteinandner in der Wohngruppe überlegen was in diesen 10 Minuten passt.

Für ein Gebet am Sonntag hat unser Pastoralbeauftragter Markus Krämer einige Vorschläge zusammengestellt.
Er wird in dieser Zeit ebenfalls eine Kerze in der Franziskuskapelle anzünden und mit allen Kindern und Mitarbeitern verbunden sein.