Kirchlicher Jahreskreis in der Marienpflege

Firmung

Sechs Jugendliche aus der Marienpflege und der Rupert-Mayer-Schule feierten am 22. Mai 2017 in der St. Wolfgangskirche unter dem Thema: „STARK! Mich firmen lassen“ ihre Firmung. Firmspender war unser Weihbischof em. Dr. Johannes Kreidler. Zwei Mitarbeiter aus den Wohngruppen und der Rupert-Mayer-Schule haben diese sechs Jugendlichen intensiv vorbereitet und sie auf dem Weg zu ihrer Firmung begleitet.

Kinderdorffest

Der Festgottesdienst zum Kinderdorffest wurde vom Pastoralteam vorbereitet und zusammen mit unseren Kindern und Jugendlichen gestaltet. Eine Band und Gesangsgruppe aus Kindern, Jugendlichen und Mitarbeiter aus der Marienpflege sorgte für die musikalische Mitgestaltung. Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Das Leben ist bunt wie ein Regenbogen“.

Aufsichtsratsvorsitzender Pfarrer Eßwein und stellvertretender Dekan Pater Bartsch zelebrierten den Festgottesdienst.

Glaubenstag für Kinder und Jugendliche

Am Sonntag, 8. Oktober 2017 fand unser Glaubenstag 2017 unter dem Thema „Geh, baue deine Kirche wieder auf“ statt. Das Thema nahm Bezug auf den 4. Handlungsgrundsatz der religionssensiblen Erziehung.Im Freundeskreisheft 4/2017 haben wir auf Seite 6-9 ausführlich davon erzählt.

Sankt Martin

In jedem Jahr feiern wir in der Marienpflege das große Fest des Heiligen Martins. In diesem Jahr machten wir einen gemeinsamen Martinsumzug durchs Kinderdorf. Wir trafen uns am Kapuzinerplatz und nach einer kleinen Einstimmung zogen wir von Haus zu Haus. Jedes Haus hatte ein Martinsfensterbild gestaltet und wir machten an diesem Fenster kurz halt, hörten einen Teil der Martinsgeschichte oder sangen ein Martinslied. Anschließend zogen wir gemeinsam in den Kreuzgang. Dort zündeten wir das Martinsfeuer an. Es gab dann wieder Kinderpunsch und die beliebten Martinsweckle.

 

Im Freundeskreisheft 4/2017 haben wir auf Seite 10 ausführlich davon erzählt.

 

Advent

Die Advents- und Fastenzeit gilt in der Marienpflege als besonders gestaltete Zeit im Kirchenjahr. Der AK-Liturgie und das Pastoralem machen sich jeweils Gedanken dazu und stellen diese Zeit unter ein gemeinsames Thema, das sowohl in der Marienpflege wie auch in der eigenen Rupert-Mayer-Schule mit den Kindern und Jugendlichen umgesetzt wird.

Das Adventsthema in diesem Jahr lautete: Stern über Bethlehem, zeig uns den Weg! Die Gestaltungsvorschläge orientierten sich am Weg der Heiligen Drei Könige, die aufgebrochen waren, dem Stern folgten und schließlich das Kind in der Krippe fanden. Sie waren auch allerlei Gefahren ausgesetzt und wurden durch König Herodes beinahe fehlgeleitet.

Wir konnten in dieser Geschichte von den hl. drei Königen auch verschiedene typische Situationen aus dem ganz normalen Alltag entdecken oder hinzufügen. Aufbrechen, den Weg suchen, das Ziel sehen... waren so auch die Themen der einzelnen Adventssonntage bzw. Adventswochen. Und schließlich: Wir haben uns von Sternen leiten lassen. „Stars“ sind Sterne, die auf uns eine große Anziehungskraft ausüben. Der Stern über Bethlehem, ist ein ganz besonderer Stern. Er ist nicht frei erfunden. Wir können ihn sogar am Sternenhimmel sehen. Deshalb war ein Besuch im Planetarium geplant. Der Stern über Bethlehem ist ein ganz besonderer Stern. Er macht Halt über dem Kind in der Krippe. Er ist für uns Christen der Wegweiser und das Leuchtzeichen für eine hilfreiche Botschaft: Gott wird Mensch. Gott zeigt sich. In einem armen, hilflosen Kind, das in der Krippe liegt. Was damals geschah, können wir auch heute sehen. Sicher fallen uns viele Möglichkeiten ein, den Stern und die Sterne neu zu entdecken.

In der Adventszeit, die so voller Erwartungen ist, war der Stern ein sehr sprechendes Symbol, das für die Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche steht: zeig uns den Weg!

Diese Strichzeichnung hat uns Sieger Köder vor einigen Jahren geschenkt.

Weihnachten

Heilig Abend – Christmette – „Der Retter – der Sohn Gottes – der Immanuel ist uns geboren“

Am Heilig Abend feierten alle, die in der Marienpflege Weihnachten feiern – Kinder, Jugendliche, Mitarbeiter, Nachbarn und Gäste der Marienpflege – mit unserem Aufsichtsratsvorsitzendem Pfarrer Eßwein die „Heilige Nacht“.

Zum Gloria brachten die Kleinsten Rosen zum Christkind und schmückten die Krippe. Vor dem großen Weihnachtsbild von Sieger Köder in unserer Franziskuskapelle feierten wir so die „Geburt unseres Gottes“.

In den Fürbitten gedachten wir an alle unsere Freunde und Wohltäter, die Lebenden und die Toten und brachten unseren Dank für das große Geschenk Gottes – die Geburt seinen Sohn - mit weihnachtlicher Festmusik zum Ausdruck.

„Kommt, lasset uns anbeten!“

 

Heilige Drei Könige - Fest der Erscheinung des Herrn - Epiphanias

Am Dreikönigstag kamen am Abend die Ellwangers Sternsinger zu uns in die Franziskuskapelle und haben mit ihren Liedern und Gebeten die Frohe Botschaft von der Geburt des Gottessohnes Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter erfreut. Ein gemeinsamer Friedengruß unter einander und die Sammlung von kleinen Spenden für die Sternsingeraktion schlossen diesen schönen Abend ab. „Wir sind gekommen, um ihn anzubeten!“ 

 

Fastenzeit

„EFFATA: sich dem Leben öffnen“ Effata (Hephata, Hephatha, von aramäisch hephatach, „Öffne dich!“) ist ein Ausspruch Jesu im Evangelium des Markus (7,31-37).Wie Papst Franziskus in der Enzyklika „Laudato si“ schreibt, war Jesus kein Verächter des Leibes und der „Dinge dieser Welt“ (LS 98). Gegensätze, wie zum Beispiel die Trennung von Körper und Geist, seien „ungesund“ und verfälschten das Evangelium. So sagt er, wir müssten „anerkennen, dass unser Körper uns in eine direkte Beziehung zu der Umwelt und den anderen Lebewesen stellt“ und eine Gabe Gottes ist. Das sei wichtig, um „die ganze Welt als Geschenk des himmlischen Vaters und als gemeinsames Haus zu empfangen“. Eine „Logik der Herrschaft über den eigenen Körper“ führe leicht zu einer „Logik der Herrschaft über die Schöpfung“ (LS 155).

In diesem Sinne sollte unser Fastenthema: „EFFATA: sich dem Leben öffnen“ uns zur ganzheitlichen Wahrnehmung inspirieren, die uns mit unserer Mitwelt verbindet und Mitgefühl sowie Beziehung aufkommen lassen kann. Auch kam hierbei das MISEREOR-Hungertuch 2017/2018 „Ich bin, weil du bist“ zur Betrachtung. Die einzelnen Wochen der Fastenzeit standen unter den Unterthemen: „Sich vom Leben berühren lassen“, „Das Leben auskosten“, „Auf das Leben hören“, „Das Leben sehen lernen“ und „Das Leben atmen“. Die Sonntagsgottesdienste in der Marienpflege, die Schulgottesdienste und Betrachtungen der RMS und Material, das in die Gruppen kam und uns einlud innezuhalten, haben uns das Thema erschlossen.

Und noch was: Wir haben gemeinsam die Welt verändern wollen – wir gestalteten mit unserem Puzzle unsere Welt! – mit einem großen Weltpuzzle, das wir in der Fastenzeit im Eingang der Verwaltung gestalten haben.

Palmsonntag

Am Palmsonntag trafen sich die Wohngruppen, um gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Wolfgang an den Einzug Jesus in Jerusalem zu gedenken. So trafen sich die Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter mit ihren selbstgebastelten Palmen in der Franziskuskapelle.

Dort wurden sie von Mitarbeiter der Kinderkirche der Marienpflege auf den besonderen Tag eingestimmt. Anschließend zogen alle in einer Prozession vor die Wolfgangkirche, um gemeinsam mit der Gottesdienstgemeinde dort das Evangelium nach Markus vom Einzug Jesu in Jerusalem zu hören.

Nach dem Segnen der Palmzweige zog die Kinderdorfgemeinschaft zum Abschluss auf den Erwin-Knam-Platz. Mit einem Gebet und einem Lied schloss der Wortgottesdienst. 

 

Karfreitag

Am Morgen des Karfreitags trafen sich die Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter zu einem eigenen Kreuzweg durch die Marienpflege. Nach der Fußwaschung und dem Pilatus-Urteil wurde ein schweres Kreuz von Kindern und Jugendlichen durch das Kinderdorf getragen. An einigen Stationen wurde der Veronika und ihrer Begegnung mit dem Kreuztragenden und an die Kreuzigung selber gedacht. Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter konnten in das schwere Kreuz Nägel einschlagen in Erinnerung an Situationen, an denen wir selber jemanden festnageln, oder einen Nagel in die Wand hauen, um klar zu machen, was für uns Sache ist. Das Kreuz wurde dann in die leere Franziskuskapelle getragen, dort aufgestellt und mit kleinen Papierblumen geschmückt. Blumen als Hoffnungszeichen auf die bevorstehende Auferstehung.

 

Ostern

In der Feier der Osternacht mit seinen vielen besonderen Teilen wurden in diesem Jahr zwei Kinder aus der Marienpflege getauft.

Bevor sie getauft wurden, wurde die Osterkerze am Osterfeuer festlich entzündet, das österliche Exsultet erklang, die Nacht wich dem Licht in der Franziskuskapelle und nach den Lesungen das Alten und neuen Testaments verkündete Pfarrer Eßwein die Auferstehung Jesu im Evangelium.

Beim Halleluja schmückten die Kleinsten den Osterleuchter mit Rosen und bei den Fürbitten entzündeten Kinder, Jugendliche und Mitarbeiter für jede Bitte ein Licht an der Osterkerze. Zum Schluss wurden die mitgebrachten Ostergaben für die Feier in den Gruppen gesegnet und alle ging

Oasentage für Mitarbeitende

Oasentag 2018 - „Der-Mut-Mach-Psalm 23“

Oasentage sind eine Auszeit aus dem dienstlichen Alltag. Sie laden dazu ein abzuschalten, Abstand zu gewinnen, durchzuatmen, aufzutanken und Kraft zu schöpfen für sich selbst und seinen Arbeitsalltag.

Die christliche Botschaft - die Frohe Botschaft von Jesus - vom Leben, aus dem Leben und zum Leben soll uns dabei Kraftquelle und Orientierung sein. Gemeinschaftliche Elemente und Einzelelemente wollen uns dazu einladen innezuhalten und uns neu auszurichten.

Wir waren zu Gast bei den Ellwangern Anna-Schwestern – Franziskanerinnen von Ellwangen und haben dort Gastfreundschaft und eine gute Verpflegung genossen.

 

Erstkommunion

Drei Kinder aus den Wohngruppen konnten in diesem Jahr zum Tisch des Herrn treten und ihn in der heiligen Eucharistie zum ersten Mal empfangen.

Unter dem Thema: „Jesus lädt uns alle ein - Wie bei Zachäus kommt Jesus zu uns“ bereiteten sich die drei mit dem Pastoralbeauftragten in wöchentlichen Treffen auf dieses große Fest vor. Nach Erstbeichte und Proben konnte der feierliche Gottesdienst gefeiert werden und Pfarrer Eßwein spendete das Sakrament der Eucharistie an die drei Kindern.

Neben der Kinderdorfgemeinschaft kamen auch die Eltern und Verwandten der Kinder, die Lehrer und die Sachbearbeiterinnen von den Jugendämtern zu diesem großen Fest.

Der kirchliche Jahreskreis in der Marienpflege

Hier beschreiben wir Ihnen einmal exemplarisch wie wir den kirchlichen Jahreskreis mit unseren Kinder und Jugendlichen gestalten.

Die Suchworte unterhalb sind verlinkt. Bei Klick darauf gelangen Sie zum gewünschten Thema.

Firmung

Kinderdorffest

Glaubenstag für Kinder und Jugendliche

Sankt Martin

Advent

Weihnachten

Heilige Drei Könige / Fest der Erscheinung des Herrn / Epiphanias

Fastenzeit

Palmsonntag

Karfreitag

Ostern

Oasentag für Mitarbeitende

Erstkommunion

 

 

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